L66 Hypancistrus sp. Zuchtbericht

 

L66 Hypancistrus sp. Königstiger Harnischwels

 

Der L66 oder auch Hypancistrus sp. genannt ist leider ein noch nicht so oft anzutreffender Aquarienbewohner. Dies liegt wohl daran das er für viele nur ein weiterer Wurmlinien Hypancistrus ist. Der L333 hat sich da weitaus besser durchgesetzt.

 


Angegeben werden Haltungsbedingungen wie folgt:

 

Endgröße: 15-18cm

 

Empfohlene Aquariengröße ab 100cm

 

Temperatur: 26-29°C

 

Gesamthärte: 0-20°

 

Karbonathärte: 0-5°

 

 

 

Der L 66 kommt wie auch der L333 aus dem Rio Xingú in Brasilien wo sie oft in Strömungsreichen Gebieten zu finden sind mit Temperaturen von 30-35°C.

 

Beim kauf von L66 sollte man darauf achten das der Verkäufer auch gut über die Tiere bescheid weiß. Ein nachträgliches feststellen ist bei einem Wurmlinien Hypancistrus dann meist nicht mehr möglich.

 

Die Zucht des L66 ist soweit dem L333 gleich. Beide Arten sind bei passenden Bedingungen einfach nachzuziehen.

 

Wir beherbergen eine kleine Gruppe von +/- 6 adulten Tieren (3-6 Jahre) welche zum Teil WF Importe waren. Bei Welsen ist ein Geschlechterverhältnis von mehr W als M von Vorteil. Unsere Gruppe besteht aus 4 W und 2 M. Gehalten werden Sie bei uns in einem 120cm x 60cm x 20cm Becken.

 

Unsere Wasserwerte sind aus der Leitung schon sehr gut mit einer Härte von 6 und einer KH von 1. Daher panschen wir nicht weiter rum. Die Temperatur ist konstant auf 27-28 °C eingestellt.

Für einen guten Laichansatz füttern wir hauptsächlich Frostfutter in Form von Artemia, Muschelfleisch, Fischfilets und Mückenlarven. Aber auch ab und an etwas Granulat.

 

Unsere Gruppe ist eine sehr vermehrungsfreudige Gruppe so das regelmäßig auch ohne weiteres zutun abgelaicht wird.

 

Bei jedem Wasserwechsel wird das Becken mit kaltem Wasser aufgefüllt, so dass die Endtemperatur ca 20-22 °C beträgt. Dann dauert es nicht lange bis sich die ersten in die Höhle begeben und das gezitter geht los. Vorausgesetzt sind dafür passende Höhlen. Jeder Wels hat da andere Vorlieben, deshalb sollte immer eine kleine unterschiedliche Auswahl vorhanden sein. Am liebsten werden bei unseren Welsen die Ton Stollenhöhlen benutzt welche viel Platz bieten. Diese sind auch immer belegt. Aber auch Höhlen aus Erlenholzhöhlen oder Schiefer sind gern gesehen.

 

Ist das Gelege in der Höhle, bewacht das Männchen normalerweise das Gelege sehr gut, Ausnahme es handelt sich noch um einen unerfahrenen Zuchtbock.

 

Nach dem Schlupf ernähren sich die Larven von Ihrem Dottersack so 5-7 Tage. Dann fangen sie langsam an die Höhle zu verlasen und gehen auf Nahrungssuche. Wir selbst setzen die Larven nach dem aufbrauchen des Dottersackes in einen Aufzuchtkasten und füttern die Tiere dort bis sie 3 cm haben gezielt mit Artemia Granulat (bestes Futter für die Aufzucht mit 50% reinen Artemia).

 

Ab einer Größe von 3 cm ziehen Sie zu den anderen Nachzuchten ins Becken und warten auf Ihr neues Zuhause.

 


L66 sind wie L333 relativ anspruchslose Tiere. Man sollte jedoch drauf achten das gerade Jungtiere nicht unter 26°C gehalten werden da sonst die Entwicklung stockt und die Tiere quasi nicht richtig wachsen.

 

Für mich ist der L66 einer der schönsten Wurmlinien Harnischwelse.

 

Wir haben regelmäßig Tiere zur Abgabe. Für weiter Informationen, schreibt und einfach über das Kontaktformular, per Mail: info@wiebies-aquawelt.de oder per Sms/ Whatsapp 01719380872 an.

 

Tags: Welse

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